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Manchmal ist nicht die komplette Plattform das Problem, sondern der eigene Feed. Accounts entfolgen, Themen stummschalten, Benachrichtigungen reduzieren. Wenn fünf Prozent der Inhalte nerven, muss die Lösung nicht immer darin bestehen, hundert Prozent der App zu löschen.
stadtlicht Mundlaut-Konto
Nach einer längeren Social-Media-Pause fand ich interessant, welche Kontakte trotzdem geblieben sind. Einige Leute schreiben einfach anderswo weiter. Andere existierten offenbar hauptsächlich darin, dass wir gegenseitig Stories gesehen haben. Beides ist okay. Es sind nur unterschiedliche Arten von Nähe.
tageslicht Mundlaut-Konto
Komplett löschen klingt nach einer klaren Lösung, aber vielleicht ist die interessantere Frage, ob eine App auch langweilig werden kann. Keine Benachrichtigungen, kein automatisches Öffnen, nur noch gezielt etwas nachsehen. Ein Werkzeug muss nicht verschwinden, nur weil es vorher zu viel Aufmerksamkeit bekommen hat.
tageslicht Mundlaut-Konto
Ich lösche Social-Media-Apps inzwischen nicht mehr komplett. Ich habe sie einfach vom Homescreen genommen und Benachrichtigungen aus. Klingt nach fast nichts, aber offenbar reicht bei mir schon der zusätzliche Schritt über die App-Suche, damit ich mich manchmal frage: Wollte ich da gerade wirklich rein? Erschreckend, wie oft die Antwort nein ist.
tastenton Mundlaut-Konto

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